Landrat Ramers überzeugt sich vom Mehrwert des Deutschen Museums Bonn für den Kreis Euskirchen

Bei den Schulen im Kreis Euskirchen ist das Deutsche Museum Bonn schon lange ein geschätzter und beliebter außerschulischer Bildungsort. Landrat Markus Ramers kann sich vorstellen, die Zusammenarbeit in Zukunft zu intensivieren. Bei einem Besuch vor Ort erkundete er die neuen Erlebnisräume rund um das Thema Künstliche Intelligenz und sprach mit Antonio Casellas vom Förderverein WISSENschaf(f)t SPASS über neue Möglichkeiten.

Mit seiner "Mission KI" ist das Deutsche Museum Bonn auf dem besten Weg, der zentrale Erlebnisort für Künstliche Intelligenz (KI) in Nordrhein-Westfalen zu werden. Bei seinem Besuch nahm sich Landrat Markus Ramers viel Zeit, sich in den neuen Erlebnisräumen und dem von WISSENschaf(f)t SPASS geförderten Bereich "KI:osk" umzusehen und die Exponate und Anwendungsbeispiele rund um Robotik, Künstliche Neuronale Netze und Maschinelles Lernen ausgiebig zu testen. Besonders begeisterte ihn das innovative Konzept des Museums, das Lehramtsstudierende aus der Region als sogenannte Museotainer und Museotainerinnen einbindet. Diese führen die Besucher mit unterhaltsamen "KI.ckstarts" in die oft abstrakte Materie ein und sorgen auf diese Weise für ein aktives, handlungs- und dialogorientiertes Museumserlebnis.

"Im Deutschen Museum Bonn werden die Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts mit ihren Chancen und Risiken jetzt für Menschen von 1 bis 99 Jahren verständlich und erlebbar", fasst Ramers zusammen. "Speziell für unsere Schulen bietet das Deutsche Museum Bonn mit seiner Ausrichtung auf technologische und wissenschaftliche Themen und seinem Workshop-Angebot aber auch darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten."

Mit Antonio Casellas, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins WISSENschaf(f)t SPASS für Bildung und Innovation im Rheinland, tauschte sich Markus Ramers über das weitere Potenzial des Deutschen Museum Bonn als außerschulischer Lernort für seinen Landkreis aus. "Wir sind davon überzeugt, dass das Deutsche Museum Bonn dem Kreis Euskirchen in vielfacher Hinsicht einen großen Mehrwert bietet", so Antonio Casellas. Bereits in den letzten Jahren hat das Regionale Bildungsbüro des Kreises Euskirchen die Workshop-Besuche zahlreicher Schulklassen im Deutschen Museum Bonn mit einer Bildungszugabe bezuschusst. Die Rückmeldungen aus den teilnehmenden Klassen seien stets positiv gewesen, so Landrat Ramers. Das Angebot von WISSENschaf(f)t SPASS, Kindern und Jugendlichen aus den Flutgebieten einen sorgenfreien Tag im Deutschen Museum Bonn zu ermöglichen, werde von den Schulen aus dem Kreis ebenfalls mit großer Begeisterung genutzt. Auch für Lehrer und Lehrerinnen halte das Deutsche Museum Bonn interessante Angebote bereit, beispielsweise als Standort für die Durchführung spezieller Lehrerfortbildungen.

Antonio Casellas sieht zahlreiche Ansatzpunkte, die Zusammenarbeit in Zukunft weiter auszubauen. "Wir würden uns daher sehr freuen, wenn das Logo des Kreises Euskirchen dann neben den anderen Trägern des Deutschen Museums Bonn erscheinen würde."

Bild: Landrat Markus Ramers (2.v.li.) besuchte das Deutsche Museum Bonn und tauschte sich mit Antonio Casellas (li.), Museumsleiterin Andrea Niehaus (re.) und Ausstellungskurator Ralph Burmester (2. v. re.) über die "Mission KI" und die Zusammenarbeit im Bildungsbereich aus.

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